Sonntag, 26. Juni 2016

Hörst du noch den Motor oder radelst du schon?

Hallo ihr Lieben,


heute werden wir mal wieder amerikanisch, allerdings geht es dieses Mal leider nicht um Urlaub. Dafür aber für Tage, die wie Urlaub erscheinen können. Ich schreibe von erfrischenden Sommertagen bei 22 Grad im Schatten und einem Sonne-/Wolkenmix. Das perfekte Wetter für eine eine Fahrradtour mit der ganzen Familie. 

Ich muss gestehen, bis mir der Weihnachtsmann im letzten Jahr endlich ein Fahrrad brachte, war ich nicht mal im Besitz eines Zweirades. Heute ärgere ich mich schon fast ein wenig, dass hier nicht früher ein Fahrrad für die Mama eingezogen ist.  

Auf jeden Fall kam Anfang des Jahres die Frage auf, wie wir das Babymädchen zukünftig transportieren werden, wenn wir mal radeln wollen. Der Papa sprach sich ganz klar für einen Anhänger aus, so dass wir uns vornahmen, spätestens im Frühjahr einen Anhänger zu kaufen. Wie das dann immer ist, kam der Frühling schneller als erwartet und das Thema Anhänger geriet ungewollt in Vergessenheit. 

Bis ich irgendwann dann eine E-Mail erhielt, in der mir der Fahrradanhänger von BURLEY kurz vorgestellt und zum Test angeboten wurde. Natürlich sagten wir direkt zu. 

Seit einigen Wochen sind wir also stolze Besitzer dieses stylischen Burley-Anhängers:




Wir haben uns natürlich für einen schmalen Einsitzer entschieden.

Inzwischen haben wir einige Runden gedreht und ich kann direkt vorweg nehmen, dass ich zwar keinen Vergleich habe, dass mir aber dennoch kein einziger Punkt einfallen würde, den ich zu verbessern wüsste. Der Burley ist für seinen Zweck in unseren Augen einfach perfekt!

Der Anhänger überzeugt in erster Linie durch seine Optik und unverwechselbar gute Qualität. Man sieht ihm direkt an, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt. 

Er ist so unglaublich leicht, dass wir ihn direkt an MEIN Fahrrad montierten und er auch dauerhaft ausschliesslich dort bleiben wird. Einfach aus dem Grund, weil wir so auch mal schnell ohne den Papa los radeln können. 







Der Sitzplatz im Anhänger ist total komforatabel und ausreichend gepolstert. Die verstellbare, flexible Rückenlehne lässt auch mal einen schlafenden Gast zu. :-) Haben wir schon getestet und es hinten extra weich gepolstert. :-))

Im hinteren Bereich des Anhängers befindet sich sozusagen ein kleiner "Kofferraum".  Wobei klein eigentlich die falsche Beschreibung ist, er ist recht geräumig, so dass man wirklich alles für einen Ausflug (an den See zB.) locker verstaut bekommt.

Es gibt einige verschiedene Zubehörteile. Wir haben u.a. zwei kleine Vorderräder ausgewählt, mir denen man aus dem Anhänger ganz schnell einen "Buggy" zaubern kann. So kann man ihn auch mal schnell mit der verstellbaren Schiebestange durch den Supermarkt oder Bio-Laden ;-) schieben. 

Ich persönlich würde hier aber eher das dritte Jogger-Rad empfehlen, einfach weil es besser aussieht. ;-) Damit lässt es sich ganz bestimmt genauso gut schieben. 




Alles, was man an dem Anhänger bedienen muss, um ihn ggf. vom Fahrrad abzukoppeln o.Ä. ist wirklich kinderleicht und auch für uns Frauen ausführbar. ;-) 

Auf dem nachfolgenden Foto seht ihr übrigens, was ich (noch) für ein schlechtes Vorbild bin, denn ich habe noch nicht mal einen Fahrradhelm. Dies soll sich allerdings tatsächlich schnellstmöglich ändern. 




Das Babymädchen hat, wie ihr wisst, ihren knallroten Helm und soll ich euch was sagen? Sie liebt ihren Fahrradhelm und wie sie ihn liebt! Wenn sie DEN sieht, MUSS er aufgesetzt und - ganz wichtig - verschlossen werden! :-) Erst dann ist sie zufrieden und läuft breit grinsend los.

Wenn das Babymädchen den Anhänger sieht, möchte sie inzwischen tatsächlich auch direkt hinein. Anfangs, also beim ersten Mal, musste sie sich erstmal daran gewöhnen. Jetzt gefällt es ihr, zwar nicht stundenlang, aber mit Pausen lassen sich durchaus schöne Strecken fahren. :-) 

Bei diesem Foto ist mir übrigens aufgefallen, dass Sattel und Lenker noch nicht ideal auf meine Grösse eingestellt sind. ;-) Aber meine mit Weichzeichner bearbeiteten, aalglatten Beine, möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten, ist ja logisch. 




Also, ihr lieben Mamas und Papas, wenn ihr auf der Suche nach DEM super Fahrradanhänger seid, mit dem Burley läuft`s! Versprochen!


Liebe Grüsse
Julia 


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Montag, 13. Juni 2016

Lillydoo - Der grosse Windeltest mit bestmöglichem Ausgang!

Hallo liebe Mamas und Papas und natürlich auch ein HALLO an alle andere Leser!

Das Babymädchen ist nun gute 15 Monate alt und soll ich euch sagen, dass wir bereits drei Windelmarken durchhaben? :-/ Wer uns aufmerksam bei Instagram folgt, wird sich erinnern. Von der wohl bekanntesten Windelmarke, ich möchte ihr ungern unverdiente Aufmerksamkeit schenken, waren wir sofort enttäuscht. Abgesehen vom fürchterlichen Geruch, hat das Babymädchen direkt mit kleinen Pickelchen an ihrem Babypo reagiert. Danach nutzten wir - wie auch damals bei der großen Schwester - Windeln aus dem Discounter beginnend mit A. Grundsätzlich waren sie ok, nur leider hielten sie nicht immer fest, was sie festhalten sollen, so dass der ein oder andere Body direkt entsorgt wurde und das Babymädchen ungeplant in der Wanne landete. Zu guter Letzt landeten wir bei Windeln aus der Drogerie mit der roten Schrift. ;-) Monatelang ging alles gut und wir waren zufrieden. Doch in den letzten Wochen kam es vermehrt dazu, dass sich in der benutzten Windel solch undefinierbare Kristalle bildeten, die sich nur mühselig von der Haut abwischen ließen. Kennt ihr das?

Ich weiss natürlich um das Thema Stoffwindeln, bin aber ehrlich gesagt immer froh gewesen, drum herum zu kommen. Aus dem ganz einfachen Grund, dass meine Wäscheberge mit einem Welpen, 2 Kindern und einem sehr sportbegeisterten Papa definitiv gross genug sind. Egoistische, aber aufrichtige Argumente, die für MICH ganz persönlich bis heute dagegen sprechen.

Nun kam es wie gerufen, als uns ein grosses Paket LILLYDOO-Windeln (klick!) angeboten wurden. 




Wir mussten nicht lange überlegen und freuten uns natürlich auf diesen Test, nicht zuletzt da Lillydoo online ziemlich viel versprach.

Die hierbei wichtigsten Punkte sind wohl Folgende:

Lillydoo-Windeln sind komplett frei von jeglichen Lotionen und Parfümen. Sie sind ausserdem nachhaltig und absolut tauglich für jede noch so empfindliche Babyhaut. Zudem sind sie vegan und frei von hormonaktiven Substanzen. 





Wir nutzen sie nun seit einigen Wochen und was soll ich sagen? 

Wir haben endlich DIE Windelmarke für uns gefunden!! :-) 

 Ab sofort kommt nur noch Lillydoo um den kleinen Speckpo und nichts anderes. 
Einen kleinen, zunächst abschreckenden Haken, haben sie allerdings. Sie riechen! ABER nur wenn sie frisch ausgepackt sind. Legt man die Windeln ausgepackt in den Schrank ist der Geruch am nächsten Tag komplett verschwunden. 

Ich meine, machen wir uns nichts vor, eine Windel muss nicht zwingend todschick sein. Aber wenn sie einfach auch noch eine nette Optik mitbringt, why not. Uns Frauen kann man damit doch nie schaden. ;-) Es gibt sie übrigens in drei unterschiedlichen Designs, allesamt niedlich anzuschauen. 

Wir haben uns für die süssen Pusteblumen entschieden:






Für unsere Kleinste nutzen wir übrigens die Grösse 4+. Bislang ging noch nicht einmal etwas daneben. Egal, wie lang die Nacht war, Lillydoo enttäuschte nicht. Die Windeln sind übrigens neben all den anderen überzeugenden Punkten unglaublich weich und haben die für uns ideale Passform.

Wer sich nun fragt, wo er die Windeln herbekommt, der wird staunen. Denn das ist das Obercoolste überhaupt! Die Windeln könnt ihr online bestellen und euch im Abo monatlich nach Hause liefern lassen. Es spielt also ab sofort keine Rolle mehr, wie klein oder gross der Korb unter eurem Kinderwagen ist, ihr braucht die Riesenpakete nicht mehr nach Hause zu schleppen! ;-)

Neugierig geworden? Lasst euch doch (HIER KLICKEN) auch ein kostenloses Testpaket schicken! Es beinhaltet zwar automatisch einen kündbaren (!) Übergang ins Windelabo, aber wer weiss, vielleicht braucht ihr es auch gar nicht kündigen!? ;-)

Wer von euch nutzt denn ebenfalls Lillydoo?




Uns haben sie auf jeden Fall ein nicht geringes Problem aus der Welt geschafft!


Bis ganz bald zunächst, 

liebe Grüsse 
eure Julia


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Donnerstag, 2. Juni 2016

Unvergesslicher Traumurlaub - Wie man Miami als vierköpfige Familie erleben kann.

Miami mit einem Vorschul- und Kleinkind im Gepäck. Was man neben Zeit und den finanziellen Möglichkeiten benötigt, ist erster Linie eines: 

Gelassenheit. :-)

Wenn diese vorhanden ist, kann gar nicht viel schief gehen. 

Ziemlich entspannt buchten wir im April spontan eine 2-wöchige Florida-Reise. Da wir 2014 Miami lieben gelernt haben, mussten wir einfach ein zweites Mal hin. In diesem Jahr allerdings zu viert anstatt zu dritt. Dieses zu diesem Zeitpunkt 14 Monate alte Energiebündel auf zwei Beinen sollte also zunächst einen fast zehnstündigen Flug überstehen. Geht das überhaupt ohne die Nerven zu verlieren, ohne ergraute Haare im Nachhinein? Klaro! ;-) Alles halb so wild. Je tiefer ihr währenddessen ab und an mal durchatmet, umso leichter wird es. :-) 

Für die Kinder hatten wir zwei "Trunki-Koffer" von Knorrtoys mit im Flugzeug. Einer war mit Essen und Trinken gefüllt, der andere mit etwas Spielzeug und Unterhaltungsmedien in Form zweier iPads. ;-) Ja ja, da darf man jetzt meinetwegen die Augen verdrehen, aber die Teletubbies im bewegten Bild haben uns tatsächlich die ein oder andere entspannte Minute im Flieger verschafft. Kann ich nur jedem empfehlen, der nicht gleich Panik vor einem kompletten Totalausfall i.S. Intelligenzentwicklung seines Kindes bekommt. Unsere 6-jährige scheint geistig auch ganz gut gelungen, obwohl sie Ausschnitte in diesem Alter auch schon mal sehen durfte. 

Da wären wir also schon wieder beim Thema Gelassenheit.

Die benötigt ihr auch, wenn das Kind vielleicht mal einen kurzen Wutanfall bekommt und sich steif macht, weil es vielleicht wegen der "Essensausgabe" gerade nicht vom Gang aus andere Fluggäste belästigen kann. Immer ruhig bleiben, vergeht in der Regel genauso schnell, wie er gekommen ist. 

Ich empfand unseren Hinflug als ziemlich entspannt. Wir hatten das Glück, 4 Sitzplätze zu haben, obwohl wir nur 3 gebucht hatten. Der Mix zwischen einem weiteren Kleinkind vor uns und der damit verbundenem gegenseitigen Bespaßung, ein paar Frucht-Quetschies, Keksen, einem kleinen Holzstapel-Turm (der ist echt immer noch der Hit hier!), ein paar Spaziergängen im Gang, zwei kleinen Schläfchen auf Mamas Schoß und ein paar Fingerspielen, waren die knapp 10 Stunden (tagsüber) wirklich absolut erträglich. 
Getränke waren in Verbindung mit den Kindern übrigens kein Problem. Wir durften einiges mit durch die Sicherheitskontrollen nehmen.
Für die 6-Jährige war der Flug total umspektakulär. Sie ist nun allerdings auch schon sehr oft geflogen und auch die Strecke nach Miami war ja kein Neuland für sie.

Ich hatte da anfangs eher (unbegründete) Bedenken bezüglich des Babymädchens.
Start und Landung kannten wir ja bereits aus dem ersten Babyjahr, da ich noch stille, gestaltete sich auch das recht unproblematisch.

Der Rückflug hingegen - ein Nachtflug - war gefühlt wesentlich anstrengender, da sie nur 2 Stunden schlief und es fast durchgehend recht dunkel im Flieger war. Aber nun gut, haben wir auch überlebt. Dieser dauerte übrigens nur 8 Stunden und 10 Minuten.  

Jetzt habe ich schon einen unglaublich langen Roman nur über die Anreise verfasst. Ich sollte zum Wesentlichen kommen.




Wir waren Ende April/Anfang Mai dort, hatten immer zwischen 28 und 31 Grad Celsius und nur den letzten Abend und am Abreisetag Regen und Gewitter. Wenn es dort dann regnet, dann aber richtig.

In jedem Fall war das Klima es am Wasser absolut perfekt. Im Landesinnere, in den Everglades zB, war es schon nahezu unerträglich heiss. Dort wehte kein Lüftchen, so dass unser Everglades-Ausflug auch relativ schnell endete. Der Everglades-Nationalpark ist allerdings wirklich ein MUSS, falls ihr mal auf der Ecke seid. ;-) Überhaupt bietet Florida eine ganz vielfältige Tierwelt und alles in der freien Natur. Für unser Vorschulmädchen war es ein absolutes Highlight riesige Schildkröten und Alligatoren in der Natur zu erleben. Von den im Meer schwimmenden Delfinen ganz zu schweigen. Hierzu später mehr.





Miami bietet dem Urlauber einfach so viel, wie es eine andere Stadt kaum kann. Die Stadt an sich ist so so so aufregend, es gibt so viel zu sehen. Die Skyline beispielsweise ist schon tagsüber wirklich der Wahnsinn, aber mit Einbruch der Dunkelheit schafft sie es, den Wahnsinn optisch zu überbieten.
Man bekommt einfach von allem etwas. 
Atemberaubende Traumstrände, eine faszinierende Stadt, unzählige Shoppingmöglichkeiten zu guten Preisen, den Everglades Nationalpark usw..... Auch all die Luxusvillen auf den verschiedensten Inseln, natürlich allesamt direkt am Wasser, sind einfach ein Hingucker. 

* * * * *

Unserem Instagram-Account folgen mittlerweile schon mehr als 35.000 Menschlein. Euch haben wir jeden Tag ein Stückchen Miami-Luft schnuppern lassen, so dass wir bei Instagram ein richtig tolles Fotoalbum zusammengestellt haben. Die obige Collage ist eine kleiner Ausschnitt der dort hochgeladenen Fotos. In dieser Zeit haben sich ziemlich viele Fragen bei euch angesammelt, von denen ich heute endlich einige beantworten möchte. 




Beginnen wir mit folgender Frage:

1. Wie genau habt ihr euren Urlaub gebucht? 

Bei solch einem Tripp sollte die erste Devise immer wie folgt lauten: "Alles separat ONLINE buchen!" Das ist in jedem Fall die günstigste Variante. Wir haben also als erstes die Flüge gebucht. In unserem Fall von Hamburg nach Düsseldorf und von dort direkt nach Miami. 
Nachdem wir das getan hatten, kümmerten wir uns um unsere Unterkunft und anschliessend buchten wir online bereits einen Mietwagen, den wir dann am Flughafen abholen konnten. (Hier bitte unbedingt das Kleingedruckte lesen und ganz genau aufpassen. Am Flughafen möchten die Vermieter immer noch mal Gebühren berechnen für dieses und jenes, in der Regel ist das aber alles durch die Agentur abgedeckt, bei der man gebucht hat. Also unbedingt Augen auf halten, damit ihr nicht unnötig draufzahlt!)

2. Welche grösseren Dinge wie Buggy etc. habt ihr für die Kinder mitgenommen?

Eigentlich so ziemlich alles und das komplett ohne Übergepäck zu bezahlen. Wir hatten Folgendes bei:

Unseren Mountain-Buggy verpackt in einer extra Flugtasche (geiles Teil!), unsere Autositze für beide Kinder (sind schweineteuer im Verleih und der Zustand ist oftmals mieserabel) und ein Reisebett (hätten wir uns auch sparen können, haben wir gar nicht erst aufgebaut :-))). Das Babymädchen durfte ohnehin auch einen komplettem Koffer aufgeben, so dass wir vier Koffer hatten. Wir haben natürlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, klar. ;-) Als Handgepäck hatten wir die 2 Trunkie-Koffer, Wickeltasche, Kameratasche, Rucksack und Umhängetasche. Es muss ein unglaublich herrliches Bild gewesen sein, nachdem wir in Miami mit beiden Kindern und all dem Kram zum Mietwagen gingen. Schrieb ich gingen? Ich meinte eher, wie uns qualvoll dorthin schleppten. ;-) Ach was, Quatsch. Das ging schon alles. Ein Kofferkuli kostet am Flughafen in Miami übrigens 5 Dollar, keine Leihgebühr, Kosten! Das wir mit einem nicht hinkamen, brauche ich nicht zur erwähnen, oder? :-)))

3. Wo habt ihr gewohnt? Und warum habt ihr euch dafür entschieden?

Wir haben uns bewusst für ein Apartment entschieden. In diesem Fall direkt in Miami Beach. Wir konnten fussläufig den (hammermässigen) Strand erreichen. Wir hatten also quasi eine sehr grosszügige 1-Zimmer-Wohnung mit zwei schicken Doppelbetten und im hinteren Bereich einer kleinen Küche und einen Esstisch. Zwischen diesen Bereichen ging eine Tür ab, die zu einem kleinen Ankleidezimmer (das war Gold wert) und dem Badezimmer führte. Das Zimmer war leider ganz schön dunkel, aber wir waren tagsüber eigentlich so gut wie nie dort. 
Miami Beach und Parkplatz, das ist so eine sich beißende Kombi, aber irgendwie ging auch das immer. Da waren wir vermutlich etwas mit Glück gesegnet. Je näher man am Wasser wohnt, umso kritischer wird es natürlich. 

4. Was muss man in Miami unbedingt gesehen haben?

Die Frage ist wirklich gemein, weil man vermutlich eine Endlos-Liste schreiben könnte. Selbst wir haben nun nach zwei Urlauben noch lange nicht alles erkunden und sehen können. Viele fragen ja immer, warum wir keine Rundreise in Florida gemacht haben.. Erstens empfinde ich das als Stress mit den Mädels (ständig packen, immer wieder anreisen etc) und zweitens gibt es wirklich genug zu tun dort. 

Ehrlich gesagt, weiß ich gerade gar nicht, wo ich anfangen soll. Fangen wir mal mit den Stränden an.







Die Strände in Florida/Miami sind so vielfältig, wie vermutlich nur selten irgendwo anders. Oftmals sind sie nicht wirklich für (kleine) Kinder geeignet, weil der Wellengang stark ist oder es ziemlich schnell tief hineingeht. 

Hier meine Top 3 Miami-Strand-Tipps für Kinder:

Platz 1: Unangefochten, dieser Platz 1, das kann ich euch sagen! Ihr haltet euch beim Befahren von Miami Beach so weit rechts wie es geht. Ihr fahrt dann nämlich zum südlichsten Zipfel von Miami Beach, dem South Point Park. Dort findet ihr nicht nur einen unglaublich schönen Spielplatz, sondern auch mega tolle Spaßduschen, die ihr unbedingt erleben müsst. Auch der Ausblick von dort oben (ihr werdet dann sehen, was ich meine) ist gigantisch. Der Strand am südlichsten Punkt ist traumhaft! Man kann sehr weit reingehen, der Sand ist perfekt, die Wasserfarbe wie gemalt!! Ich könnte mich schon wieder direkt dorthin beamen.

Platz 2 der kinderfreundlichsten Strände: Virginia Key!

OH. MEIN. GOTT. Diese scheinbar unberührte und teilweise wirklich menschenleere Insel ist einfach unbeschreiblich! Ihr müsst eine kleine Gebühr zum Befahren der einzelnen Parks zahlen. Am besten ihr startet in dem Park, zu dem der Bike Park gehört, parkt dort ziemlich weit vorne rechts ab. Dann lauft ihr zum Meer und dürft träumen! Es ist so unglaublich paradiesisch! Hach.... Von dort aus geht ihr immer rechts Richtung Historic Virginia Park. Die kleinen bunten leerstehenden Hütten, die Spielplätze, das Wasser, die Muscheln, die Palmen, die Sandburg, die Tiere (!)... Man kann dem Gesamtpaket mit Worten nicht gerecht werden! 

Platz 3: Leuchtturmstrand auf Key Biscayne.

Geht unbedingt zum Leuchtturm und haltet euch dann rechts und lauft einfach am Meer entlang. Totaaal schön! Der Strand wiederum ist dann links vom Leuchtturm. Wirklich toll und perfekt für Kinder!

Allgemein als Tipp würde ich immer einen Supermarkt morgens anfahren. Es gibt dort recht preisgünstig zurechtgeschnittenes, frisches Obst und Gemüse. Das war jeden Tag ein Muss. Total klasse sind auch die kleinen Hähnchenbälle von der warmen Theke, die haben die Kinder geliebt! Also unbedingt Essen und Trinken mitnehmen! Es gibt an den meisten Stränden kaum etwas zu kaufen, insbesondere an den schönen, verlassenen Stränden. :-) Und am ersten Tag eine Kühltruhe (lasst ihr dann nach dem Urlaub da) und Kühlakkus kaufen, so haben wir das schon 2014 gemacht.

Gehört zwar nicht zu Miami, aber wenn ihr da seid, müsst ihr unbedingt die Fahrt nach Naples auf euch nehmen, direkt an den Golf von Mexico. Auf dem dortigen Pier konnten wir Pelikane und einige Delfine beobachten. Ein Erlebnis, dass man so schnell nicht vergisst. Auch der Strand war wunder, wunderschön dort!






4. Frage: Wie viel Geld gibt man als 4-köpfige Familie aus, wenn man 2 Wochen nach Miami fliegt?

Diese Frage lässt sich pauschal einfach nicht beantworten. Das kommt ja schon total auf den jeweiligen Urlaubsstil an. Wie gestaltet man die Verpflegung? Will man shoppen? (...man muss shoppen!), will man was sehen und ist bereit auch mal hohe Eintrittsgelder zu zahlen? Will man in Strandnähe schlafen oder ist man beret, auch etwas zu fahren? Bucht man spontan oder ein halbes Jahr vorher? Die Frage ist so wirklich nicht zu beantworten. Man gibt schon noch mal eine Menge Geld vor Ort aus, das muss man schon einplanen. Aber so oder so kann ich euch sagen, dass es sich lohnt, mal ein oder auch zwei Jahresurlaube wegzulassen und stattdessen das Geld für einen länger geplanten Florida-Aufenthalt zu sparen.







Der Ocean Drive war natürlich auch beim zweiten Mal Miami ein absolutes Highlight. Kaum eine Strasse der Welt bietet solch vielfältige Unterhaltung wie diese. Ausserdem sollte man Miami Downtown ansehen, einfach mal durch zwischen all den Wolkenkratzer in der Stadt schlendern und sie auf sich wirken lassen. Es fährt auch eine kostenlose, kleine Bahn durch Miami, es lohnt sich, einfach mal im Kreis zu fahren, um dann beim ersten Ma mit offenem Mund an den Fensterscheiben zu kleben. ;-)








Zum Shoppen laden sämtliche Malls ein. Hier am besten online schauen, welche Geschäfte jeweils dort vorhanden sind. Manche Malls haben hauptsächlich Geschäfte wie Gucci und Louis Vuitton etc, also Dinge, die die Welt nicht braucht. :-P Was aber wirklich jeden Geschmack treffen sollte, ist nach wie vor das riesige Outlet-Center SAWGRASS MILES. Auch ein Muss für jede Frau. Na gut, auch für die Männer, wir benötigen schliesslich für solche Anlässe den vertrauensvollsten und besten Babysitter überhaupt.

Da fällt mir ein, dass nach wir nach unserer Tragehilfe gefragt wurden. Wir hatten die Ergo mit und haben sie hauptsächlich in den Malls benötigt, da das Babymädchen auf meinem oder Papas Rücken wunderbar Mittagsschlaf macht. Auch im Buggy, aber das funktioniert nur an der frischen Luft. :-) Für draussen war es in der Trage allerdings zu heiss, hier haben wir den Buggy genutzt.

Zudem war ich im Flugzeug dankbar für sie, da die Kleine oft darin eingeschlafen ist. Habe sie dann immer schlafend herausgenommen und auf meinen Schoß gelegt. Den Rückflug von Düsseldorf nach Hamburg hat das Babymädchen zB komplett in der Trage (in dem Fall vorne) verschlafen. ;-)




Zusammengefasst war es ein unvergesslicher Familien-Urlaub, dem wir nur jedem empfehlen können, ob mit oder ohne Kinder.

Ich könnte vermutlich ein kleines Buch über unsere Erlebnisse schreiben, aber das würde den heutigen Rahmen sprengen. Ich denke, die wichtigsten Fragen sind zunächst beantwortet und ihr habt einen kleinen Einblick in unsere herrliche gemeinsame Zeit in Florida bekommen. 

Wenn es euch nun auch nach Miami oder allg. in die USA zieht, nur Mut, es wird ein Abenteuer am anderen Ende der Welt! 

Nehmt euer Glück in die Hand und geniesst diesen bunten Planeten mit eurem Lieblingsmenschen!

Wenn ihr tatsächlich mal dort seid, schickt ihr mir bitte einen kleinen Gruss, der mich gedanklich dann noch einmal in diese wundervolle Zeit zurückversetzen lässt!




Ich hoffe ihr hattet viel Freude beim Lesen & Schauen und konntet für diesen Moment abschalten!

Da wir vor der Einschulung der grossen Schwester noch einmal verreisen werden, nehmen wir euch bestimmt schon ganz bald wieder mit... Wohin auch immer es uns dieses Mal ziehen wird...

Alles Liebe
eure Julia...

P.S.: Einen Artikel über unsere Miami-Reise vor zwei Jahren findet ihr HIER!