Montag, 4. Mai 2015

Unterwegs mit dem Stokke Trailz.

Hallo ihr Lieben!

Das Babybäuchlein war nur schwer ersichtlich, da wusste ich bereits, welcher Kinderwagen (kurz KiWa) es für Baby Nr. 2 werden sollte. Denn als ich damals das neue Modell von Stokke erblickte, konnte es gar kein anderer mehr werden. 

Der STOKKE TRAILZ in grau ("Black Melange")! 

Der und kein anderer. Als er dann endlich bei uns war, präsentierte ich ihn euch voller Stolz und schob nahezu täglich durch unser Wohnzimmer. 

Inzwischen ist eine Kooperation mit der Fa. Stokke daraus erwachsen, so dass ich heute ganz offiziell etwas über den KiWa schreiben und zeigen möchte. Aber keine Angst, ich habe nicht vor, einen endlos langen "Testbericht" zu verfassen, auch werde ich nicht mit vielen Zahlen um mich werfen.

Warum der STOKKE TRAILZ?




Diese Frage lässt sich aus weiblicher Sicht schnell beantworten, denn im ersten Moment sprachen genau drei Dinge für ihn: 

1. Die Optik! Ich finde, es handelt sich hierbei um einen unfassbar schicken Kinderwagen und ja, mir muss ein KiWa optisch auf jeden Fall gefallen, schliesslich schiebe ich ihn jahrelang vor mir her. 

2. Luftbereifung! Denn das war es, was mir damals bei Mias KiWa eindeutig fehlte! 

3. Zu guter Letzt ein für uns sehr, sehr wichtiges Argument, welches für den Trailz spricht: 
Die Grösse bzw. Höhe des Wagens! 

Dies sei vorab gesagt: Der KiWa eignet sich ganz hervorragend für grosse Eltern! Der Trailz sieht an uns (Mama 1,80m und Papa 1,92m) alles andere als verloren aus. Die von mir bezeichnete "Puppenwagenoptik" tritt also definitiv nicht ein. 




Jetzt könnte man sagen, der Griff von den KiWa XY sind doch aber ganz toll höhenverstellbar. Ja, dem ist sicher in vielen Fällen so. Wenn die Wagenschale sich dann allerdings auf Kniehöhe befindet, kann das schon echt schräg aussehen, wenngleich Kniehöhe von mir auch übertrieben sein mag.

Der Schiebegriff ist natürlich noch mal höhenverstellbar. Selbst wir nutzen noch nicht die höchste Position.






Der KiWa wird von uns nun schon seit Mitte März etwa genutzt. Wenn ich auch sehr viel trage, so möchte ich keineswegs komplett auf meinen KiWa verzichten müssen. Der KiWa wurde unabhängig von diesem Artikel schon so ziemlich überall von uns genutzt und somit unbewusst auf die Probe gestellt. Wir sind bislang sehr, sehr zufrieden. Mit allem. Handhabung, Qualität und "Schiebegefühl" entsprechen komplett meinen Vorstellungen und Ansprüchen. Der KiWa ist sehr leicht und schiebt sich sowohl in der Stadt als auch auf Feldwegen und in Wäldern total klasse. Wenn wir solche Gelände wie hier auf den Bildern erkunden, empfiehlt es sich, die Schwenkräder vorne festzustellen. Und so klein wie sie durch die grossen Räder im Vergleich wirken, so klein sind sie gar nicht. 
Hier habe ich vielleicht auch gleich den ersten und für uns bislang einzigen Kritikpunkt am Wagen. Sind die Schwenkräder nämlich nicht festgestellt, dann kommt es auf unebenen Untergrund eben ab und an dazu, dass sie verkanten. Aber hierfür gibt es dann eben die Feststellfunktion.

Die Luftbereifung ist etwas, auf das ich nicht verzichten möchte. 
Bislang mussten wir einmal Luft aufpumpen. 
(Zur Information: An den Reifen befinden sich Autoventile, so dass wir an der Tankstelle die Räder mit Luft befüllten.)

 Zudem wirken die Räder absolut unempfindlich. Der Gedanke an einen eventuellen "Platten" kam bislang gar nicht auf, dies fragte jedoch jemand von euch unter meinem FB-Post.

Besonders erwähnenswert ist auch die Grösse des Ablagekorbs unten im KiWa. Ich habe damit schon einige Einkäufe nach Hause bekommen.




Irgendwer schrieb bei Facebook, dass dieser KiWa lediglich etwas für die Optik sei, dies ist aber nicht wahr. Das Gegenteil ist der Fall. Jeder, der bislang schieben durfte, war positiv überrascht. Sowohl Mias KiTa-Erzieherin als auch meine Tante nutzten unabhängig voneinander die gleiche Beschreibung für unseren Trailz: Wenn ich das mal zitieren darf: "Geiles Teil!" 

Und das ist es wirklich! ;-)






Wir, also quasi ich, fahre als Zweitwagen einen ja doch eher kleinen VW POLO und selbst hier passt der Stokke in der Kofferraum. Ohne, dass ich die Wanne falten muss, diese Option bestünde nämlich zusätzlich. Allerdings muss ich die grossen Räder mit einem Knopfdruck lösen, das jedoch geht ganz flott. Wir waren sehr überrascht, wie klein man den Trailz zusammengeklappt bekommt.




Nun bin ich gespannt, wie lange wir die Wanne, nutzen können, da Mia schon immer sehr gross war, wird wohl auch das Babymädchen nachziehen, so wie es bislang ausschaut. Ich finde die Wanne optisch zwar auffallend gross, bin dennoch gespannt. Wobei ich mich noch gut erinnere, dass ich nachher dann ungeduldig wurde und die Babywanne nicht mehr wollte. Aber beim ersten Kind ist man ja allg. eher ungeduldig. Nun beim Zweiten möchte man ja eher die Zeit anhalten. Zumindest habe ich bei einem Grossteil aller Eltern das Gefühl, dass es so ist.

Für die Zeit danach wartet in jedem Fall bereits der Buggyaufsatz. Hier hat Stocke Wert darauf gelegt, das Baby den Eltern nahe zu bringen, in dem es so weit oben sitzt. Anfangs vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber am Ende ziemlich gut durchdacht. 

Der Buggyaufsatz besitzt separat ein Sonnendach und ist in beide Richtungen aufsteckbar. Überhaupt ist alles immer mit einem Klick oder Griff veränderbar bzw. auf- und abgebaut. Das geht wirklich wahnsinnig schnell.
Zusätzlich zum Buggyaufsatz wird quasi ein Polster bzw. ein Babyeinsatz mitgeliefert für die erste Zeit nach der Umstellung. Die Fussstütze ist höhenverstellbar, ebenso kann man den Aufsatz in drei unterschiedliche Positionen stellen. Vom Liegen bis hin zur aufrechten Sitzposition.





Mitgeliefert wurden Regenverdeck und Moskitonetz. Gekauft haben wir zusätzlich einen original Getränkehalter (sehr wichtig!!! ;-)) und ein herkömmliches Universal-Sonnensegel aus dem Drogeriemarkt. 

Das Babymädchen liegt bislang immer in einem kuscheligen Übergangsfussack. Wenn es windig ist, nutze ich diesen grauen Stoffaufsatz, da er den Wind und auch das Licht sehr gut abhält. Wenn es jetzt aber nach und nach wärmer wird, werde ich diesen Stoffaufsatz weglassen, auch wenn es mit ihm sicher irgendwie "abgerundet" ausschaut.






Was gibt es also zusammenfassend zu sagen: Der Trailz kostet wirklich eine ganze Stange Geld, ob man das ausgeben möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, der KiWa ist in jedem Detail durchdacht, sieht hochwertig aus und ist einfach wahnsinnig praktikabel und vielseitig einsetzbar. Hier gilt es vielleicht auch von Mama zu Mama zu erwähnen, dass man von beiden Seiten betrachtet den "Gebrauchtkauf" nicht ausser Acht lassen sollte. Wer sich den Trailz zB neu nicht leisten kann, wird sicher bald die ersten gebrauchten Modelle auf dem Markt vorfinden. Umgekehrt gilt das Prinzip, wer seinen neuen KiWa ein wenig pflegt, wird ihn nach Ablauf der Gebrauchszeit sicher wieder gut weiterverkaufen können. 
Wir geben unseren Trailz nicht mehr aus den Händen, also zumindest die nächsten 3 Jahre wohl nicht. :-) 

Wer bis hier gelesen hat, dem konnte ich hoffentlich eine gute Übersicht bezüglich des Trailz verschaffen und ein paar nette Fotos präsentieren. 





Eines ist mir noch sehr wichtig: Es handelt sich hier um einen durchweg authentischen und objektiven Artikel, um unsere persönlichen und bislang glücklicherweise ausschliesslich positiven Erfahrungen mit dem Stokke. 


Liebe Grüsse
eure Julia


P.S.: Wer aktuell direkt über STOKKE einen Stokke Xplory, Crusi oder Trailz bestellt, erhält kostenlos (!) ein Summer Kit dazu! Schaut sie euch mal an, die sehen mega aus (Wert 139,90€) und sind für den Sommer durchaus praktisch! 

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