Freitag, 6. Dezember 2013

Nähanfänger aufgepasst!

Lange musstest ihr warten, nun ist es vollendet: 

Das große Näh 1 x 1 für alle Näh-Interessierten unter euch!

Vor einigen Wochen suchte ich öffentlich nach einer Gastbloggerin, die Lust und Zeit hat, euch Hilfestellung zu geben. Sie sollte schon etwas länger nähen, Freude am Schreiben haben und schöne Fotos für euch zur Verfügung stellen. All dies hat die liebe Biene von Krumme Nadel im Schlepptau und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz, ganz herzlich für ihr Engagement und ihren Fleiß bedanken!!

Ihr werdet sehen, mit welch intensiven Herzblut Biene drauflosgeschrieben hat!

Das Ganze war sehr viel Arbeit und hat sich daher etwas in die Länge gezogen. So beschlossen wir gemeinsam, euch das Ganze als kleinen Nikolausi zu "überreichen"! Natürlich in der Hoffnung, vielen Wissbegierigen, Kreativen unter euch, eine Freude zu bereiten.

Ich möchte nun gar nicht mehr viel schreiben und einfach Bine das Wort überlassen. 

Ganz viel Freude beim Lesen und anschließenden Umsetzen der Hilfestellungen, ihr Lieben!



Hallo und herzlich willkommen zum Näh 1x1 von Löckchenzauber und Krumme-Nadel. Wir haben uns die meist gestellten Fragen von Euch zu Herzen genommen und zusammengefasst.



Zuerst einmal möchte ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Sabine und die meisten kennen mich wahrscheinlich unter den Label Krumme-Nadel. Ich nähe bereits seit meiner Kindheit und liebe alles, was mit kreativen Gestalten zu tun hat. Für Euch habe ich ein kleines Näh 1x1 verfasst, in dem ich versuche all Eure Fragen zu beantworten. Lasst uns zusammen die Nähnadeln zücken und großes Bewirken!








Was braucht man alles, um zu nähen?

Zuerst einmal: Lust aufs Nähen! Der Spaß am Nähen sollte immer an erster Stelle stehen. Nähen ist und bleibt für den Großteil ein Hobby, was entspannen soll und genug Freiraum lässt, um sich kreativ auszutoben.
Nehmt Euch Zeit! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wir alle haben irgendwann einmal begonnen uns für das schönste Hobby der Welt zu begeistern.

Um dann wirklich Nähen zu können, braucht man jedoch einige Utensilien.




    Wichtig: 
     eine Nähmaschine 
    eine Overlock
    das passende Zubehör für die Maschinen 
    (Nadeln, Öl, Bedienungsanleitung...)
    Nähgarne 
    Eine Stoffschere oder einen Rollschneider sowie eine Fadenschere
    Malerkreide oder Stoffminenstifte 
    Nähnadeln
    Stecknadeln 
    Nählineal
    Maßband und Handmaß 
    Nahtauftrenner
Vorteilhaft:
 Schneidematte
Kopierpapier und Kopierrädchen für die Schnitte
Papierschere für die Schnitte
Bügelbrett & Bügeleisen

Schnickschnack:
 Kam Snaps & Kam Snaps Zange
Vliesofix und Vlieseline
diverse Clips, Haken, Ösen,... 
Veloursmotive, Stickereien,...


Womit beginne ich am Anfang?

Ganz am Anfang bieten sich leichte und gut erklärte Anleitungen an. Zu lange sollten die ersten Projekte nicht dauern, um schnell Erfolgserlebnisse verzeichnen zu können. Wichtig ist auch: Setzt Euch nicht selbst unter Druck. Am Anfang ist es ganz normal das die Nähte schief sind und man Fehler macht. Übung macht hier ganz klar den Meister. Umso mehr ihr näht und ihr Euch selbst die Zeit dazugebt, umso schneller werden sichtbare Erfolge folgen.



Übt ganz am Anfang gerade Linien, Kurven, Ecken... Dazu nehmt ihr Euch ein Stück Stoff (vorzugsweise Baumwolle, es eignen sich dafür besonders alte Küchenhandtücher und Co.), zeichnet gerade und kurvige Linien auf, Rechtecke, Kreise und Dreiecke. Näht mit einfachen Geradstich an den Linien entlang. Dadurch bekommt ihr ein Gefühl für Eure Nähmaschine.

Auch einfache Freebooks (kostenlose PDF-Anleitungen, vorzugsweise mit Schnittmuster) mit kleinen Projekten eignen sich am Anfang besonders. Das Internet ist voll mit guten Anleitungen, ein bisschen was zu googeln lohnt sich in diesem Fall sehr. Auch bei YouTube gibt es einige lohnende Anleitungen. Ebenso bieten kreative Blogs, sowie Facebook Seiten meist einen großen Fundus an Ideensammlungen, Freebooks und Tutorials. Wer sich gerne einmal an einem Halstuch probieren möchte, ist gerne eingeladen sich das Freebook von mir HIER herunterzuladen.

Welche Stoffe eignen sich für was?

Es gibt so viele unterschiedliche Stoffe, dass die Aufzählung aller Arten hier zu umfangreich wäre. Daher gibt es jetzt kurz und knapp das Wichtigste zusammengefasst:
Stoffe unterscheiden sich in erster Linie über ihre Beschaffenheit. Wichtig ist, dass es unterschiedliche gestickte sowie gewebte Stoffe gibt, die sich je nach Stoffart für bestimmte Nähprojekte eignen.




Gewebte Stoffe sind nicht dehnbar und eignen sich daher nur bedingt für Kleidung. Wenn man Kleidungsstücke aus Webware herstellen möchte, müssen diese passgenau sein und über einen Reißverschluss oder eine Knopfleiste verfügen, oder aber durch ein gut sitzendes Bündchen (bei Röcken) verfügen. Webware eignet sich am besten für Dekorationsartikel, Taschen, leichte Sommerkleidung, Röcke, Hosen, sowie Accessoires. Darüber hinaus franzt gewebter Stoff aus, sodass der Stoff beim Nähen versäubert werden muss. Nähanfänger werden anfangs mit gewebter Ware besser zurechtkommen, da dieser „griffiger“ ist und nicht so schnell verrutscht, sowie beim Nähen nicht mit gedehnt wird.

Gewebter Stoff ist unter anderem:

Baumwolle (Webware)
Cord
Jeansstoff
Canvas
 

    Gestrickte Stoffe sind dehnbar und eignen sich wunderbar für Kleidung. Sie sind in ihrer Beschaffenheit weicher und rutschiger und eignen sich nur bedingt für den Nähanfang. Wer also Kleidungsstücke aus dehnbaren Stoffen nähen möchte, braucht ein wenig Erfahrung und sollte seine Nähmaschine bereits kennen. Ebenso sollten dehnbare Stoffe nur mit elastischen Stichen genäht werden (dreifacher Geradstich, geteilter Zickzackstich,..) oder im Idealfall mit einer Overlock. Gestrickte Stoffe eignen sich am besten für Kleidung wie Hosen, Pumphosen, Shirts, Hoodies, Kleider, Mützen, Schals oder Socken, etc.


    Gestrickter Stoff ist unter anderem:
Jersey
Interlock
Nicky
Sweat 
Fleece 

Warum braucht man eine normale Nähmaschine trotz Overlock?

Eine Nähmaschine ist unabdingbar beim Nähen. Wir brauchen sie um unsere Nutzstiche durchzuführen, über die eine Overlock nicht verfügt. Sei es um einfache Applikationen anzubringen oder um andere Projekte zu verwirklichen, die mit einer Overlock nicht möglich sind. Auch wenn man ausschließlich Kleidung nähen möchte, sollte man immer eine Nähmaschine Griffbereit haben.

Wichtig an einer Nähmaschine ist, dass sie leicht zu bedienen ist sowie sauber und ordentlich arbeitet. Ein gut erklärtes Handbuch, um die Nähmaschine bedienen zu können, ist darüber hinaus auch sehr wichtig. Sie sollte mit den unterschiedlichsten Stoffen umgehen können und einen Modus besitzen, in dem es auch möglich ist, langsam zu nähen. Zierstiche sind weniger wichtig, wie meist angenommen. Solange die Nähmaschine ausreichend Nutz- sowie Elastikstiche besitzt, ist sie ein guter Begleiter. In jedem Fall sollte man sich immer vor Ort beraten lassen und einige Maschinen ausprobieren.


Eine Overlock lohnt sich vor allem dann, wenn man gerne und viel Kleidung näht. Die Overlock näht Industrienähte und schneidet den überschüssigen Stoff in einem ab und versäubert in einem Zug die Naht, sodass man bei Kleidung ein sauberes und ordentliches Ergebnis erzielt.

Was ist ein Schnittmuster bzw. ein eBook?




 
Ein Schnittmuster ist eine Papiervorlage auf denen sich die Schnittteile befinden, die später ausgeschnitten oder abgezeichnet werden und anschließend auf den Stoff übertragen werden. Wie das Schnittmuster aufgebaut ist bzw. aussieht, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Oftmals werden Mehrgrößenschnitte verwendet. Das bedeutet, dass sich mehrere Größen über- oder nebeneinander auf einen Schnittbogen befinden die dann anschließend abgezeichnet werden müssen. Die Übersicht eines Schnittbogens wirkt zu Anfang oftmals etwas befremdlich, was sich mit ein wenig Gewöhnung jedoch gibt. Auf gut aufgebauten Schnittmustern sind die Größen farblich, sowie anschaulich unterschiedlich dargestellt.

Ein eBook ist eine PDF-Datei die eine (meist) bebilderte Anleitung inkl. Schnittmuster enthält und besteht nur in digitaler Form. Hier muss man das Schnittmuster selbst über seinen Drucker ausdrucken und anschließend in der beliebigen Größe zurecht schneiden und aneinander kleben.. Um die Datei öffnen zu können, braucht man einen PDF-Viewer, den eigentlich jeder Rechner, jeder Laptop und die meisten Smartphones besitzen. In eBooks kann noch ausführlicher auf die jeweiligen Schritte eingegangen werden und ermöglicht dadurch gerade für Nähanfänger ein sauberes und ordentliches Arbeiten, Schritt für Schritt.

Anbieter, bei denen ihr eBooks findet sind unter anderem:
RosaRosa, dasMilchmonster und seit einiger Zeit auch bei mir.


 
Wie kann man ohne eine Overlock Kleidung Nähen?


Wenn man keine Overlock besitzt, kann man auch mit einer herkömmlichen Nähmaschine dehnbare Stoffe nähen. Dazu braucht man eine Jersey- oder Stretchnadel, da diese besser durch den Stoff kommt und man so sauberer nähen kann. Ebenso sollte wenn möglich der Nähfußdruck (das können nicht alle Nähmaschinen) verringert werden, um ein überflüssiges Dehnen zu verhindern. Ein Overlock-Füßchen ist ebenfalls von Vorteil, wenn die Nähmaschine bereits über einen Overlockstich verfügt (Bedienungsanleitung der Nähmaschine beachten). Aber auch mit Geradstich und klein gestellten Zickzackstich lässt sich Kleidung herstellen.


  • Verringert die Stichlänge des Geradstiches auf 2-2,5mm
  • Zuerst nähen wir mit runter gestellten Geradstich unsere Stoffe laut Schnittmuster zusammen
  • und versäubern anschließend mit einem elastischen Zickzackstich unser Nähgut. Dafür nähen wir außen hinter unserem Geradstich.
  • Zum Schluss schneiden wir knapp kantig den überschüssigen Stoff unseres Nähguts zurück.

Wenn man bisher noch nie Kleidung genäht hat, sollte man erst einmal mit kleinen Projekten beginnen. Dafür eignen sich jetzt besonders zur kalten Jahreszeit Loops und Mützen.
Bilder aus dem eBook „Zipfelmutz- Krumme-Nadel.

Nahtzugabe?


 
Unter einer Nahtzugabe versteht man den Abstand der Breite zwischen der eigentlichen Naht und der Schnittkante. Ob eine Nahtzugabe in dem Schnitt den ihr verwendet enthalten ist und wie viele cm sie beträgt, entnimmt man der jeweiligen Anleitung bzw. dem Schnitt des Herstellers. Solche Angaben sind immer in gut aufgebauten eBooks sowie Schnittmustern enthalten.

Versäubern?


Selbstgenähte Kleidung sollte immer versäubert werden. Eine Overlock macht dieses direkt in einem Nähvorgang. Wer jedoch keine Overlock besitzt, muss mit seiner Nähmaschine die Naht versäubern, um das Nähgut vor dem Ausfransen zu schützen. Oftmals wird nicht nur die Naht selbst, sondern auch das Ende des Kleidungsstückes, sofern keine Bündchen angebracht werden, versäubert bzw. versäumt. Siehe auch Teil 1 „Aller Anfang ist schwer – wie kann man ohne Overlock Kleidung nähen“.

Wie nähe ich ein Bündchen an?



Bündchen annähen ist gar nicht so schwer, wenn man einmal weiß, wie es geht.
Wichtig! Armbündchen, bzw. Bauchbündchen müssen zugeschnitten immer von rechts nach links, niemals von oben nach unten dehnbar sein. Das Bündchen ist immer ein gutes Stück kleiner, als das Nähgut, an welches es angebracht wird. Bedenkt auch das ein Bündchen immer gedehnt angesteckt und angenäht werden muss. Dafür dehnt man nur das Bündchen, nicht aber den Stoff.

Armbündchen:



Schneidet das Bündchen im Bruch liegend zu. Wie viel Bündchenware benötigt wird, ist in den meisten Fällen in dem eBook bzw. dem Schnittmuster angegeben. Bedenkt dabei, dass immer doppelt so lang Bündchen zugeschnitten werden muss, wie später benötigt wird, da das Bündchen später gewendet wird und dann nur noch die Hälfte dessen ist, was wir vorher zugeschnitten haben.

Nun legt das zugeschnittene Bündchen in den Stoffbruch. Denkt daran, das Bündchen muss von rechts nach links, nicht von oben nach unten dehnbar sein.



Nun näht die Längsseite mit der Overlock (alternative mit Geradstich einer normalen Nähmaschine) zusammen.

Anschließend wenden wir das Bündchen zur Hälfte (die Seiten liegen nun links auf links, die rechten, guten Seiten außen).


 

So sollte unser Bündchenschlauch nun aussehen.

Jetzt müssen wir es an den Ärmel nähen. Dafür ziehen wir das Bündchen nun rechts auf rechts über den Ärmel.


 

Die offene Seite des Bündchens trifft nun auf das Ärmelende, wo wir später das angenähte Bündchen platziert haben wollen.

Achtet darauf, dass die Nahtkanten genau aufeinandertreffen, um später einen sauberen Übergang zu erzielen und die Überwendlichnähte voneinander weg zeigen.




Nun näht das Bündchen mit der Overlock (alternativ Teil 2 – wie kann man ohne eine Overlock Kleidung nähen) an. Dehnt dabei jedoch nur das Bündchen, nicht den Stoff selbst. Stecknadeln sollten vorher gezogen werden, da diese sonst das Messer beschädigen können.

Wenn wir am Nahtanfang angekommen sind, schneiden wir den Faden ab und nähen mit wenigen Stichen in die Naht hinein, um das Nahtende zu sichern.



 
Angenäht sollte das Bündchen nun so aussehen.
Einfach umklappen, fertig.

Bilder aus dem eBook „Verzippt“von Krumme-Nadel




Wie nähe ich einen Reißverschluss ein?

Es gibt unterschiedliche Arten von Reißverschlüssen und deren Anwendungsgebiete. Ob für Taschen, Kleidung oder andere Nähprojekte. Ein Reißverschluss einzunähen ist meist leichter als gedacht.

Anhand eines Auszuges aus dem eBook Verzippt zeige ich Euch, wie man einen Reißverschluss einnäht.



Wir stecken den Reißverschluss rechts auf rechts auf die Stoffkante und fixieren ihn mittels der Stecknadeln gut.
Wer nicht mit Stecknadeln arbeiten möchte, kann auch zu Stylefix greifen und den Reißverschluss rechts auf rechts kurzzeitig ankleben.



Wir legen den überschüssigen Stoff des Reißverschlusses zur Seite weg und nähen mit einem Reißverschlussfüßchen und einfachen Geradstich an der Kante entlang. Bevor wir die Stecknadeln erreichen, ziehen wir diese raus. Damit sich unsere Naht später nicht öffnen kann, sichern wir den Nahtanfang sowie das Nahtende.

Um problemlos am Zipper entlang zu kommen müssen, wir den Zipper öffnen und anschließend den Nähfuß öffnen. Wir führen den Zipper nun vorsichtig vorbei, schließen den Nähfuß wieder und nähen wie gehabt weiter.


Wenn wir am Ende des Reißverschlusses angekommen sind und das Nahtende gesichert haben, kappen wir den überschüssigen Stoff des Reißverschlusses ab, der nach dem Annähen zur Seite weg ragte.

Das Gleiche wiederholen wir nun auf der gegenüberliegenden Seite. Auch hier stecken wir den Reißverschluss rechts auf rechts fest, nähen mit einfachen Geradstich an der Kante entlang und vernähen unseren Nahtanfang sowie unser Nahtende gut.



Der Reißverschluss ist nun fertig eingenäht. Wer mag, kann nach Belieben auf der rechten Seite noch absteppen. Oftmals wird von innen aber noch ein zweiter Stoff eingenäht. Dafür beachtet ihr am besten die Schritte der jeweiligen Anleitung oder des eBooks.

Bilder aus dem eBook „Verzippt- Krumme-Nadel

Was sind Kam Snaps und wie verwende ich sie?

Kam Snaps sind Plastikdruckknöpfe, die es in vielen Größen, Farben und Formen gibt. Sie werden mittels einer Kam Snap Zange oder einer Presse angebracht. Im Lieferumfang sind in der Regel vier verschiedene Größen an Stempel enthalten, zwei Nietbolzen, einer Ahle um die Löcher für den Snap zustechen sowie die Kam Snap Zange selbst. Zu einem kompletten Druckknopf gehören zwei Caps, ein Stud sowie ein Socket.

Kam Snaps sollten immer verstärkt werden, damit der Stoff durch die Belastung der Knöpfe beim Öffnen nicht ausreißen kann. Dafür schneidet man sich einfach ein passendes Passstück aus (vorzugsweise etwas festeren) Stoff zurecht und vernäht dieses in einem Schritt mit.

Nach dem Nähen können wir unsere Kam Snaps an der gewünschten Stelle anbringen. Dazu brauchen wir unsere Kam Snaps Zange oder Presse, eine Ahle, die meistens im Lieferumfang der Zange enthalten ist und die Kam Snaps.



Wir stechen ein feines Loch in die vorher verstärkten Enden und bringen den Ersten Kam Snap an. Anschließend fixieren wir den Kam Snap mittels der Zange. Dabei liegt der Cap immer unten im Stempel auf. Einmal kräftig zudrücken und der Kam Snap sitzt fest im Kleidungsstück.
Das Gleiche wiederholen wir nun mit der anderen Seite des Kleidungsstückes und dem passendem Gegenstück.




Die Kam Snaps sind nun fertig und sollten fest in dem Kleidungsstück stecken, ohne auszureißen.

Bilder aus dem Freebook „BabyBasics Nr.1 Halstuch - Krumme-Nadel

Motive applizieren?

Applikationen auf ein Nähwerk anzubringen ist gar nicht so schwer, wie die meisten annehmen. Etwas Geduld und Ruhe sollte man jedoch mitbringen, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Eine normale Nähmaschine ohne Zierstiche reicht dafür aus. Man benötigt keine Stickmaschine o.ä.


  Da es jedoch den Rahmen des Näh 1x1 sprengen würde hier eine komplette Anleitung zuschreiben, habe ich für Euch einen grandiosen Link inkl. kostenloser Anleitung sowie Vorlage für einen Fuchs und ein Zebra von der lieben Aennie, die für ihre wundervollen Applikationen bekannt ist. Alles rund ums Applizieren und das kostenlose Freebook findet ihr HIER. 


Wir sind nun am Ende des Näh 1x1 angelangt und ich hoffe Euch damit ein wenig geholfen zuhaben. Für weitere Fragen stehe ich Euch gerne auf meinem Blog www.Krumme-Nadel.de zur Verfügung, sowie per eMail an info@Krumme-Nadel.de

Herzliche Grüße und



Montag, 2. Dezember 2013

Nicht ohne Dänemark im Kleiderschrank.

Alle Jahre wieder, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst, freue ich mich auf die neue 
Green Cotton Kollektion - Bunt und fröhlich, hübsch und bezahlbar. 

So hübsch, dass ich einfach immer wieder etwas Werbung für diese Mode machen MUSS.

Ein Kinder-Kleiderschrank ohne Green Cotton ist für mich so ein bisschen wie Mia mit Kurzhaarschnitt. ;-)

Wir haben euch ein paar Fotos mitgebracht, die (Mama-) Schuhe gehen auf Mias Kappe:










Schon ziemlich "löckchenzauber-like", oder? :-)

Schönen Abend euch da draußen,

ganz liebe Grüße
eure Julia