Mittwoch, 16. Januar 2013

Emotional & zum Nachdenken anregend.

Guten Abend, ihr Lieben!

Wie bereits gestern erwähnt, hatten wir heute einen emotionalen Herzenstermin. 
Kurz vor Weihnachten setzte ich mich mit HABA in Verbindung und berichtete von unserer örtlichen Kinderklinik und der dazugehörigen Kinderkrebsstation. Ich musste gar nicht viel schreiben, da hatte ich schon einen riesen Karton voller Spielsachen in unserer Wohnung stehen. 

Nachdem nun all der Weihnachts- und Neujahrstrubel verflogen war, setzte ich mich letzte Woche mit Prof. Dr. Clemens, dem Verantwortlichen des Fördervereins der Schweriner Kinderklinik, in Verbindung und wir vereinbarten für heute einen Termin.

So machten wir uns heute mit all den Spielsachen auf den Weg und wurden mehr als herzlich empfangen.


Prof. Dr. Clemens führte uns direkt in das kunterbunte Spielzimmer der Klinik, in dem sich zahlreiche Kinder befanden, die freudestrahlend und voller kindlicher Neugierde den Karton öffneten und auspackten. 

Schön war das. Nicht nur, dass man uns sagte, wie sehr man sich über solche Spenden freut, 
sondern dass man es dann live sehen und spüren konnte.

Unter den Kindern war auch ein 6 jähriger Junge, der vor einem Jahr an Leukämie erkrankt ist. Gänsehaut. Erschreckend, wenn man hört, dass auf der Kinderkrebsstation Schwerin stetig 100 - 120 krebskranke Kinder in Behandlung bzw. Betreuung sind. Erwähnenswert ist hier, dass die Heilungsrate bei an Krebs erkrankten Kindern bei 80% liegt, bei Leukämie sind es sogar an die 90%.

Es war in jedem Fall wundervoll zu sehen, dass wir ein Stückchen Freude mit in den Raum und auf die Stationen brachten. Für alle war etwas dabei und ich möchte euch gerne in einer kurzen Bilderstrecke an diesem Herzenstermin teilhaben lassen.






An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal recht herzlich bei HABA bedanken!

Wenn ihr euch heute über irgendetwas Alltägliches geärgert habt,
dann solltet ihr es spätestens jetzt aus eurem Kopf streichen!

Besonders rührend fand ich auch, dass man uns erzählte, warum es u.a. einen hohen Bedarf an Spielzeug gibt. Manche Kinder verlieben sich während ihrer Behandlungszeit so sehr in ein bestimmten Teilchen, dass es nicht durch einen Neukauf von Mama ersetzt werden kann, sondern mitgenommen werden muss und auch darf. 
Das finde ich ganz toll!

Danke noch mal an Prof. Dr. Clemens für den überaus netten Empfang und das informative Gespräch.
Die entgegengebrachte Freude aller Anwesenden wird uns sicher ein weiteres Mal zu Ihnen führen!

Wer noch Informationen zum Förderverein möchte, darf sich HIER (klick!) gerne mal umsehen oder HIER ein Video anschauen.

Ich bin noch immer voller Emotionen.

Allen Kindern wünschen wir von ganzem Herzen nur das Beste