Donnerstag, 18. Juni 2015

4 Jahre Löckchenzauber

Happy Birthday Löckchenzauber!


Wahnsinn, oder? Es sind tatsächlich schon vier Jahre!!! Ich weiss, dass einige von euch von Anfang an dabei waren und das freut mich natürlich ganz besonders. Wie jedes Jahr gibt es auch zum 4. Jubiläum ein grosses Gewinnspiel als Dankeschön für eure Treue! 

Ich möchte auch gar keine grossen Reden schwingen uns komme direkt zum Wesentlichen! ;-) 

An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an ITKIDS, die uns in diesem Jahr gleich zwei grosse Gewinne zur Verfügung stellen!

Alle Teilnehmer werden nämlich die Chance auf einen Lorena Canals Sternchenteppich (freie Farbwahl) und auf ein original TIDY BOOKS - Bücherregal (ebenfalls nach Wahl) haben!

Am Ende der Verlosung werde ich also gleich zwei von euch glücklich machen können!





Neben den zwei wahnsinnig tollen Gewinnen stellt ItKids ausserdem erstmalig einen 15%-Gutscheincode zur Verfügung! Dieser gilt ab einem MBW von 59,90 und lautet "4JahreLZ"! (gültig bis 21.06.2015)!

Wie ihr teilnehmen könnt? Ganz einfach! Hinterlasst unter dem Facebook-Post einfach kreative oder liebevoll Jubiläums-Glückwünsche und schon seid ihr dabei! Über das Teilen der Verlosung würde ich mich sehr freuen! Auch habt ihr durch das Eintragen als Leser hier auf dem Blog die Chance auf ein 2.Los, dies müsstet ihr dann inkl. Google-Namen ebenfalls in euer Kommentar einbauen. 

Pssst.... Auch bei Instagram habt ihr später noch die Chance teilzunehmen!
Die Verlosung endet am 28.06.2015, 18:00 Uhr! Die Gewinner werden bei IG und Facebook bekannt gegeben! 

Liebe Grüsse
eure Julia


Mittwoch, 3. Juni 2015

Gewinne einen STOKKE Tripp Trapp!

Hallo ihr Lieben!


Habt ihr schon DIE Lösung gefunden, um drei Mahlzeiten am Tag ausnahmslos entspannt essen zu können trotz Baby im Haushalt?

Ich auch nicht!! :-D Ist schliesslich gar nicht so leicht, oder? Immerhin haben wir haben uns mit Baby Nr. 2 etwas angeschafft, dass es uns definitiv erleichtert und uns sehr, sehr oft die Möglichkeit gibt, 
ganz in Ruhe zu essen.








Die ersten Wochen war das "Teil" gar nicht ganz so angesagt beim Babymädchen, allerdings muss man ja auch sagen, dass man den Grossteil aller neu geschlüpften Mäuse irgendwo ablegen kann und sie schlafen. So war es hier glücklicherweise auch. Inzwischen ist die kleine Maus schon stolze 3 Monate alt und sitzt sehr gerne in ihrem New Born-Aufsatz, nicht nur beim Essen. Der Stuhl hat es auch schon ins Bad geschafft, als die grosse Schwester in der Badewanne saß. ;-) Die hier vorhandene Wippe ist aktuell eher weniger ein Highlight. Vielleicht kommt das ja noch. Im Moment entspricht eher das hier dem Geschmack des Babymädchens: 
;-)






Ich hatte jedenfalls schon ganz oft auf anderen Blogs von dem Stokke New Born Set gelesen und habe immer gesagt, wenn noch mal ein Baby kommt, dann ist das eines der Dinge, 
die ich unbedingt probieren möchte!




Es ermöglicht einfach gemeinsame Mahlzeiten an einem Tisch. Die ganze Familie wird so Teil dieses alltäglichen Geschehens. Genau das ist es, was das New Born Set des Stokke Tripp Trapp Stuhls so besonders macht. 




Die wohl bekannteste Besonderheit des Tripp Trapps ist jedoch der Aspekt des Mitwachsens! 

So macht es Stokke möglich, dass der Stuhl theoretisch bis in das Erwachsenenalter genutzt werden kann und immer wieder höhenverstellbar ist.  Nach dem New Born Aufsatz gibt es die Möglichkeit eines Baby Sets bestehend aus Bügel und Rückenlehne.  
Das muss hier definitiv auch noch einziehen. Und nach dieser "Stufe" sozusagen, kann der Tripp Trapp kann normal ohne jegliche Zusatzsets oder Aufsätze genutzt werden.






Wir sind grosse Fans des Tripp Trapps und wie ich bei meiner heutigen Frage bei Facebook feststellen durfte, sind wir da keinesfalls alleine mit!!

Aufgrund dieser Tatsache möchte ich heute in Kooperation mit der Fa. STOKKE einen Tripp Trapp in eurer Wunschfarbe verlosen!




Was ihr dafür tun müsst?

Hinterlasst bis zum 10.06.2015, 20.00 Uhr einen Kommentar auf der Facebookseite unter dem Link zu diesem Artikel! Wenn ihr euch als Blogleser mit einem Google-Konto hier auf meinem Blog als Leser eintragt, erhaltet ihr ein weiteres Los! Hierzu bitte bei FB euren Google-Namen dazuschreiben! 

Ich drücke fest die Daumen! 

Liebe Grüsse
Julia

P.S.: Der Gewinner wird bei Facebook veröffentlicht!

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Montag, 4. Mai 2015

Unterwegs mit dem Stokke Trailz.

Hallo ihr Lieben!

Das Babybäuchlein war nur schwer ersichtlich, da wusste ich bereits, welcher Kinderwagen (kurz KiWa) es für Baby Nr. 2 werden sollte. Denn als ich damals das neue Modell von Stokke erblickte, konnte es gar kein anderer mehr werden. 

Der STOKKE TRAILZ in grau ("Black Melange")! 

Der und kein anderer. Als er dann endlich bei uns war, präsentierte ich ihn euch voller Stolz und schob nahezu täglich durch unser Wohnzimmer. 

Inzwischen ist eine Kooperation mit der Fa. Stokke daraus erwachsen, so dass ich heute ganz offiziell etwas über den KiWa schreiben und zeigen möchte. Aber keine Angst, ich habe nicht vor, einen endlos langen "Testbericht" zu verfassen, auch werde ich nicht mit vielen Zahlen um mich werfen.

Warum der STOKKE TRAILZ?




Diese Frage lässt sich aus weiblicher Sicht schnell beantworten, denn im ersten Moment sprachen genau drei Dinge für ihn: 

1. Die Optik! Ich finde, es handelt sich hierbei um einen unfassbar schicken Kinderwagen und ja, mir muss ein KiWa optisch auf jeden Fall gefallen, schliesslich schiebe ich ihn jahrelang vor mir her. 

2. Luftbereifung! Denn das war es, was mir damals bei Mias KiWa eindeutig fehlte! 

3. Zu guter Letzt ein für uns sehr, sehr wichtiges Argument, welches für den Trailz spricht: 
Die Grösse bzw. Höhe des Wagens! 

Dies sei vorab gesagt: Der KiWa eignet sich ganz hervorragend für grosse Eltern! Der Trailz sieht an uns (Mama 1,80m und Papa 1,92m) alles andere als verloren aus. Die von mir bezeichnete "Puppenwagenoptik" tritt also definitiv nicht ein. 




Jetzt könnte man sagen, der Griff von den KiWa XY sind doch aber ganz toll höhenverstellbar. Ja, dem ist sicher in vielen Fällen so. Wenn die Wagenschale sich dann allerdings auf Kniehöhe befindet, kann das schon echt schräg aussehen, wenngleich Kniehöhe von mir auch übertrieben sein mag.

Der Schiebegriff ist natürlich noch mal höhenverstellbar. Selbst wir nutzen noch nicht die höchste Position.






Der KiWa wird von uns nun schon seit Mitte März etwa genutzt. Wenn ich auch sehr viel trage, so möchte ich keineswegs komplett auf meinen KiWa verzichten müssen. Der KiWa wurde unabhängig von diesem Artikel schon so ziemlich überall von uns genutzt und somit unbewusst auf die Probe gestellt. Wir sind bislang sehr, sehr zufrieden. Mit allem. Handhabung, Qualität und "Schiebegefühl" entsprechen komplett meinen Vorstellungen und Ansprüchen. Der KiWa ist sehr leicht und schiebt sich sowohl in der Stadt als auch auf Feldwegen und in Wäldern total klasse. Wenn wir solche Gelände wie hier auf den Bildern erkunden, empfiehlt es sich, die Schwenkräder vorne festzustellen. Und so klein wie sie durch die grossen Räder im Vergleich wirken, so klein sind sie gar nicht. 
Hier habe ich vielleicht auch gleich den ersten und für uns bislang einzigen Kritikpunkt am Wagen. Sind die Schwenkräder nämlich nicht festgestellt, dann kommt es auf unebenen Untergrund eben ab und an dazu, dass sie verkanten. Aber hierfür gibt es dann eben die Feststellfunktion.

Die Luftbereifung ist etwas, auf das ich nicht verzichten möchte. 
Bislang mussten wir einmal Luft aufpumpen. 
(Zur Information: An den Reifen befinden sich Autoventile, so dass wir an der Tankstelle die Räder mit Luft befüllten.)

 Zudem wirken die Räder absolut unempfindlich. Der Gedanke an einen eventuellen "Platten" kam bislang gar nicht auf, dies fragte jedoch jemand von euch unter meinem FB-Post.

Besonders erwähnenswert ist auch die Grösse des Ablagekorbs unten im KiWa. Ich habe damit schon einige Einkäufe nach Hause bekommen.




Irgendwer schrieb bei Facebook, dass dieser KiWa lediglich etwas für die Optik sei, dies ist aber nicht wahr. Das Gegenteil ist der Fall. Jeder, der bislang schieben durfte, war positiv überrascht. Sowohl Mias KiTa-Erzieherin als auch meine Tante nutzten unabhängig voneinander die gleiche Beschreibung für unseren Trailz: Wenn ich das mal zitieren darf: "Geiles Teil!" 

Und das ist es wirklich! ;-)






Wir, also quasi ich, fahre als Zweitwagen einen ja doch eher kleinen VW POLO und selbst hier passt der Stokke in der Kofferraum. Ohne, dass ich die Wanne falten muss, diese Option bestünde nämlich zusätzlich. Allerdings muss ich die grossen Räder mit einem Knopfdruck lösen, das jedoch geht ganz flott. Wir waren sehr überrascht, wie klein man den Trailz zusammengeklappt bekommt.




Nun bin ich gespannt, wie lange wir die Wanne, nutzen können, da Mia schon immer sehr gross war, wird wohl auch das Babymädchen nachziehen, so wie es bislang ausschaut. Ich finde die Wanne optisch zwar auffallend gross, bin dennoch gespannt. Wobei ich mich noch gut erinnere, dass ich nachher dann ungeduldig wurde und die Babywanne nicht mehr wollte. Aber beim ersten Kind ist man ja allg. eher ungeduldig. Nun beim Zweiten möchte man ja eher die Zeit anhalten. Zumindest habe ich bei einem Grossteil aller Eltern das Gefühl, dass es so ist.

Für die Zeit danach wartet in jedem Fall bereits der Buggyaufsatz. Hier hat Stocke Wert darauf gelegt, das Baby den Eltern nahe zu bringen, in dem es so weit oben sitzt. Anfangs vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber am Ende ziemlich gut durchdacht. 

Der Buggyaufsatz besitzt separat ein Sonnendach und ist in beide Richtungen aufsteckbar. Überhaupt ist alles immer mit einem Klick oder Griff veränderbar bzw. auf- und abgebaut. Das geht wirklich wahnsinnig schnell.
Zusätzlich zum Buggyaufsatz wird quasi ein Polster bzw. ein Babyeinsatz mitgeliefert für die erste Zeit nach der Umstellung. Die Fussstütze ist höhenverstellbar, ebenso kann man den Aufsatz in drei unterschiedliche Positionen stellen. Vom Liegen bis hin zur aufrechten Sitzposition.





Mitgeliefert wurden Regenverdeck und Moskitonetz. Gekauft haben wir zusätzlich einen original Getränkehalter (sehr wichtig!!! ;-)) und ein herkömmliches Universal-Sonnensegel aus dem Drogeriemarkt. 

Das Babymädchen liegt bislang immer in einem kuscheligen Übergangsfussack. Wenn es windig ist, nutze ich diesen grauen Stoffaufsatz, da er den Wind und auch das Licht sehr gut abhält. Wenn es jetzt aber nach und nach wärmer wird, werde ich diesen Stoffaufsatz weglassen, auch wenn es mit ihm sicher irgendwie "abgerundet" ausschaut.






Was gibt es also zusammenfassend zu sagen: Der Trailz kostet wirklich eine ganze Stange Geld, ob man das ausgeben möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, der KiWa ist in jedem Detail durchdacht, sieht hochwertig aus und ist einfach wahnsinnig praktikabel und vielseitig einsetzbar. Hier gilt es vielleicht auch von Mama zu Mama zu erwähnen, dass man von beiden Seiten betrachtet den "Gebrauchtkauf" nicht ausser Acht lassen sollte. Wer sich den Trailz zB neu nicht leisten kann, wird sicher bald die ersten gebrauchten Modelle auf dem Markt vorfinden. Umgekehrt gilt das Prinzip, wer seinen neuen KiWa ein wenig pflegt, wird ihn nach Ablauf der Gebrauchszeit sicher wieder gut weiterverkaufen können. 
Wir geben unseren Trailz nicht mehr aus den Händen, also zumindest die nächsten 3 Jahre wohl nicht. :-) 

Wer bis hier gelesen hat, dem konnte ich hoffentlich eine gute Übersicht bezüglich des Trailz verschaffen und ein paar nette Fotos präsentieren. 





Eines ist mir noch sehr wichtig: Es handelt sich hier um einen durchweg authentischen und objektiven Artikel, um unsere persönlichen und bislang glücklicherweise ausschliesslich positiven Erfahrungen mit dem Stokke. 


Liebe Grüsse
eure Julia


P.S.: Wer aktuell direkt über STOKKE einen Stokke Xplory, Crusi oder Trailz bestellt, erhält kostenlos (!) ein Summer Kit dazu! Schaut sie euch mal an, die sehen mega aus (Wert 139,90€) und sind für den Sommer durchaus praktisch! 

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Montag, 9. März 2015

Entspannte Babys - Kann ich mir eines backen?

Hallo ihr Lieben!

Wer uns bei Facebook folgt, wird natürlich wissen, dass wir am 26.02.2015 unser Babymädchen begrüßen durften und seitdem also mit der grossen Schwester doppeltes Glück zu Hause haben. Wer uns dazu noch bei Instagram folgt, hat bereits einen täglichen Einblick in unseren neuen Alltag zu viert erhalten. Die beigefügten Fotos sind ein kleiner Vorgeschmack auf unseren Instagram-Account, dem inzwischen mehr als 10.000 Seelen folgen. Über neue Follower freuen wir uns natürlich sehr! 

Nun aber zur Blog-Überschrift. Am heutigen Morgen postete ich kurz zusammengefasst, wie es hier aktuell so läuft, wie das Babymädchen sich macht und warum es hier zu Hause derzeit so entspannt zugeht. Da ich auf diesen Text so viel Zuspruch fand und teilweise Dankbarkeit von Unwissenden, möchte ich heute Abend gerne einmal ein kleines bisschen genauer auf das Babyverhalten eingehen und ein wenig Wissenswertes, welches ich dank meiner Hebamme erlangen konnte, an euch weitergeben.

Vorab möchte ich gleich sagen, dass das natürlich keine Garantie für ein ausgeglichenes Baby ist und das jeder sein eigenes Wesen besitzt, aber es ist sicher eine Hilfe und Stütze, die Zufriedenheit des Babys eventuell zu unterstützen. Es spielt hierbei natürlich vieles mehr rein, u.a. auch das Geburtserlebnis für Mutter und Kind und die gesamte Schwangerschaft. 
Der Artikel soll auch keinesfalls den Hauch von klugscheißen bekommen, ich möchte einfach nur ganz kleine, aber wesentliche Tipps weitergeben, da wir so viel Positives mit der Umsetzung erfahren haben.




Beginnen wir einfach in der Zeit der Schwangerschaft. Obwohl das Babymädchen "Kind Nr. 2" ist, ´besuchte ich den Geburtsvorbereitungskurs der mir empfohlenen Beleghebamme. Da sie mich zur Geburt begleiten und die Nachsorge übernehmen sollte, dachte ich mir, ein GVK fördert sicher das erste Kennenlernen. Zudem hat es den netten Nebeneffekt, dass man natürlich auf die anderen Mamis und Bald-Mamis trifft und so vielleicht für die spätere Elternzeit und natürlich darüber hinaus Freundschaften entstehen können. Mit jedem Abend, den ich mit der Hebamme und den anderen 7 Schwangeren verbrachte, lernte ich dazu. Neben sehr viel Nützlichem rund ums die SS und natürlich die Geburt, war ich ganz besonders hellhörig, wenn es um das Wochenbett und die erste Zeit mit dem Baby ging. 

Ich entwickelte in diesen Wochen solch ein grossen Vertrauen in meine Hebamme und war total glücklich mit all dem neuen Wissen und wollte es natürlich so gut wie möglich umsetzen. 

Für mich stand schon vor Beginn des Kurses fest, dass ich dieses Baby ambulant entbinden und somit 4 Stunden nach der Geburt nach Hause möchte. Ich wusste natürlich, dass man das nicht planen und es immer anders kommen kann, aber ich war innerlich irgendwie ganz ruhig und sicher, dass es klappen wird. 

Unsere Hebamme konnte ziemlich überzeugend erklären, dass es für Mama und Kind zu Hause am schönsten ist. Sie ist auch eine totale Befürworterin i.S. Hausgeburt. Das kam für mich persönlich allerdings irgendwie nicht in Frage. 

Mir ist natürlich bewusst, dass nicht jede Frau ambulant oder zu Hause entbinden kann, so viel schon mal vorab. Das heisst nicht, dass die Babys dieser Frauen dann unzufrieden sein und viel schreien müssen, ganz klar. Das bitte also nicht falsch verstehen. Auch in einem KH kann man viel Positives für die erste Zeit unterstützen, sich z.B.  ein Einzel- oder Familienzimmer nehmen, wenn dies möglich ist und sich um Gottes Willen nicht verunsichern lassen. KH heisst ja oftmals, mindestens drei unterschiedliche Schwestern am Tag = mindestens 3 unterschiedliche Meinungen. Überhaupt ist dort (für meinen Geschmack) meist viel zu viel Trubel... Das dann vielleicht mit dem sog. "Babyblues" der Mama gemischt - katastrophal, ich spreche aus eigener Erfahrung. Und zum Thema Schichtwechsel und unterschiedliche Meinungen, dies gilt ganz besonders für das Stillen. Aber das ist ein anderes Thema... Ich habe es bei Mia glücklicherweise dennoch monatelang tun können, da ich wenigstens in diesem einen Punkt voll und ganz auf meinen Körper vertraute und mir sicher war, dahingehen keine Probleme zu haben. So war es dann Gott sei Dank auch.
Aber irgendwas musste ja auch klappen. ;-)

Ich möchte mit meiner Erfahrung in jedem Fall allen schwangeren oder bald schwangeren Frauen, die es gesundheitlich können und sich in einem KH genauso wenig wohlfühlen wie ich, empfehlen, ambulant oder eben auch zu Hause zu entbinden.

Vor 5 Jahren war ich so unwissend und habe im Nachhinein betrachtet, so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Am 3. Tag nach der Geburt "flüchtete" ich vorzeitig aus der überfüllten Klinik. Leider zu spät, wie ich jetzt weiß. Andererseits hätte ich es mir damals auch nicht so wirklich zugetraut, gleich nach Hause zu gehen, ehrlich gesagt. Beim 1. Kind gehört da ja doch etwas mehr Mut dazu. Ich möchte euch aber sagen, traut euch! Auch beim 1. Kind. Mit einer tollen Hebamme und der eigenen unterstützenden Familie zu Hause (also dem Papa und den eventuellen Geschwisterkindern) ist das alles gar nicht schlimm und wirklich sehr, sehr viel entspannter.  Es gibt wirklich überhaupt nichts Negatives, was ich dahingehend nennen kann. 

***

Zurück ins Jahr 2009. Ich kam also am 30.12. nach Hause und schon ab der zweiten Nacht schrie Mia. Eigentlich fast jeden Abend so um die zwei Stunden. Nachts lief ich mit ihr hilflos durch die Wohnung, nichts beruhigte sie. Im Tuch getragen, im KiWa durch die Wohnung geschoben, auf meinen Arm genommen.... Es half wenig bis gar nichts, bis sie irgendwann einschlief. Es war keine schöne Zeit. Auch mehrfache Besuche bei einer Osteopathin brachten nicht viel Veränderung. Ganz zu schweigen von Kümmelzäpfchen oder irgendwelchen anderen Mittelchen...  Zeitweise brachte es mal etwas, aber am Ende war Mia die ersten Wochen einfache ein unzufriedenes Baby, was vermutlich viel zu viel zu verarbeiten hatte und dann noch meine Unruhe und Unsicherheit dazu. 

Es gab schöne Momente, ja. Aber alles in allem war es einfach nur unfassbar nervenaufreibend und man kam sich total hilflos vor. Jetzt mag man sagen, sie hatte Bauchweh oder war ein Schreibaby oder oder oder.... Ich kann sagen, dass wir damals schnell (quasi sofort, denn es begann schon wenige Stunden nach der Geburt im KH und ging zu Hause weiter) Besuch hatten und das eigentlich regelmässig sowohl von Freunden als auch von Familienmitgliedern.
Ich ging ausserdem viel zu schnell mit ihr raus, war oft unsicher und unruhig und auch so, ich nahm das Wochenbett einfach überhaupt nicht ernst. Trotz Geburtsverletzung verbrachte ich eigentlich nur die schlaflosen Nächte im Bett, keine Ahnung warum.

Ich weiss, dass es schwierig ist, die Besucher beim 1.Kind auszubremsen. Aber nehmt euren Mut zusammen, erklärt es einfach vorab und teilt eure Wünsche mit. Auch nach 2, 3 oder 4 Wochen ist ein Baby noch klein und süss. ;-)

Jedenfalls sollte dieses Mal alles anders sein und das wurde es glücklicherweise auch. Nach einer rasanten Geburt (weniger als 1 1/2 Stunden), blieben wir noch 4 Stunden in der Klinik und konnten dann am Abend gegen 18:00 Uhr das Krankenhaus verlassen.  Mama frisch geduscht und überglücklich, Papa voller Stolz und Emotionen. Mia wurde dann von Oma sofort zu uns gebracht, um ihre kleine Schwester begrüssen zu können. 
Hach, war das schön !!! Und alles im heimischen Schlafzimmer.

Alle Freunde und Verwandten wussten von Anfang an, dass wir keinen Besucheransturm wollten, denn wie sagte meine Hebamme immer so schön: 

"Stellt die Bedürfnisse eurer Verwandten und Freunde nicht über die eures Babys!" 

Und wie Recht sie damit hat!! WochenBETT heisst Wochenbett und bedeutet zudem ganz viel Ruhe und möglichst viel Schlaf für Mutter und Kind. 

Glücklicherweise brachte jeder Verständnis auf, so dass bislang wirklich nur die engsten Verwandten, nämlich sage und schreibe 4 (!) Erwachsene, hier zu Besuch waren. Und das auf zwei Tagen verteilt und ohne grosses Herumreichen der Kleinen. Die kleinen Mäuse machen in den ersten Tagen viel über ihren Geruchssinn aus und unsere Hebamme konnte sich da immer so herrlich ausdrücken, wie unfassbar "schön" es sein muss, nach dem für das Baby leckeren Mama- und Muttermilch-Geruch nun das gute, streng riechende Parfum der Grossmutter in die Nase zu bekommen. ;-)

Zudem erwähnte sie immer wieder, wie wichtig es ist, dass man als Mama geduldig ist und seinem Baby gegenüber ganz viel Ruhe ausstrahlt und ausserdem natürlich unendlich viel körperliche Nähe gibt.

Dank toller Unterstützung vom Papa und der grossen Schwester konnte ich bis heute an Tag 11 wortwörtlich das Wochenbett geniessen und ganz in Ruhe die kleine Maus kennenlernen. Wir 4 sind bisher ein ganz tolles, eingespieltes Team. Hier wird ganz viel gekuschelt und entspannt und alles, ohne das die grosse Schwester "hinten abfällt", ganz im Gegenteil. Die mehr als stolze, grosse Schwester wird mit einbezogen und dennoch "separat beschäftig und bespielt".  




Durch all diese wertvollen Tipps haben wir hier nun ein zufriedenes, kleinen Baby, welches hauptsächlich gestillt wird und schläft. Ein- bis zweimal am Tag ist sie manchmal schon bis zu 2 Stunden wach. Dann liegt sie mit ihren grossen Äuglein in ihrer Nonomo, auf unserem Arm oder eben einfach bei mir im grossen Bett und erkundet ihre Umgebung. Fängt sie leise an zu schimpfen, hilft in der Regel ein Positionswechsel und alles ist wieder gut. Es gab hier in den zurückliegenden Tagen nicht eine Situation, in der das Babymädchen schrie und wir durch die Wohnung laufen und sie beruhigen mussten. Der Papa wird in der Nacht höchstens durch ein Schmatzen geweckt, nicht aber durch ein weinendes Baby. ;-) Beim Wickeln wird vielleicht mal kurz geschimpft, aber so wirklich Weinen ist das auch nicht. Ich kenne das so gar nicht und für mich ist es absolutes Neuland, dass die Wochenbett-Zeit so schön und entspannt sein kann.

Tagsüber schläft die Kleine übrigens meistens in der Nonomo und in der Nacht auf oder neben mir. :-)  Und es klappt ganz wunderbar.... Ich stille zwar in der Regel alle 2-3 Stunden, aber dadurch, dass ich auch tagsüber theoretisch immer schlafen kann, wenn die Kleine schläft, ist das total ok. 

Gestern an Tag 10 sind wir zum ersten Mal spazieren gewesen. Das schöne Wetter wollten wir einfach nutzen und nach so vielen Tagen Bett war es auch wirklich super schön. Am Abend war ich dann aber auch echt platt und habe gemerkt, dass ich eben noch lange nicht 100%ig fit bin. Der Spaziergang tat dennoch sehr gut, hätte aber auch etwas kürzer sein können. Das schöne Wetter ließ mich jedoch etwas inkonsequent werden. :-) 

Letzten Freitag waren wir übrigens schon kurz beim KiA zur U2, hierfür hat man nämlich 10 Tage Zeit - für die, die das möglicherweise interessiert. Alles andere davor wird von der Hebamme übernommen. 

So, alles in allem mag das auch eine Charakterfrage sein, wie ruhig ein Baby ist oder eben auch nicht! Ich bin inzwischen aber wirklich fest davon überzeugt, dass wir als Eltern die Zufriedenheit des Babys sehr stark beeinflussen können, zumindest in der allerersten Zeit. 

Hier sind die obersten Gebote gaaaaanz viel Ruhe und noch mehr Nähe!

Mir ist natürlich auch bewusst, dass es von einen auf den anderen Tag ganz anders werden kann, keine Frage. Aber wir werden immer sagen können, wir hatten einen wirklich wundervollen Start zu viert, an den wir immer gerne zurückdenken werden! 

Wenn man auch nicht alles umsetzen kann, so wünsche ich mir, dem einen oder anderen mit diesen Worten vielleicht eine klitzekleine Stütze für die ersten Tage mit Baby zu sein. Es kann niemand zaubern, aber warum nicht den einen oder anderen bewährten Tipp annehmen und ausprobieren?! Den ungeduldigen Besuchern bei einer bevorstehenden Geburt schickt ihr einfach den Link hier zum Text! ;-) 

Für die, die die Tage im KH geniessen und es mögen, wenn anfangs ganz viel Besuch kommt, ist es natürlich auch vollkommen ok. Denen möchte ich um Gottes Willen gar nichts schlecht reden. Für euch ist dann dies der richtige Weg, der euch zufriedenstellt und somit dann eventuell auch euer Baby. Meistens ist es ja aber doch eher der Fall, dass die frisch gebackene Mama dieses grosse Wunder zunächst mit ihrem Mann (und den ersten Kindern, falls vorhanden) alleine geniessen möchte und das in gewohnter Umgebung. 

Wichtig ist, dass ihr euch wohl fühlt und stets die Ruhe bewahrt! Wenn das gegeben ist, kann die erste Zeit wunderschön sein und wirklich in vollen Zügen genossen werden. Schliesslich hat diese erste magische Zeit mit einem Neugeborenen eigentlich eben ganz besonderen Zauber, der viel zu schnell vergeht....


Alles Liebe 
eure - nun Zweifach-Mama - Julia


Donnerstag, 8. Januar 2015

Nicht nur für kleine Indianer - Das neue Tipi.

Hallo ihr Lieben!


Hinter uns liegen nun Weinachten, Mias 5. Geburtstag und der Jahreswechsel. Außerdem bin ich inzwischen im 9. Monat schwanger und wir alle sind voller Vorfreude auf die zweite Prinzessin im Februar.  Wer uns bei Facebook oder noch besser bei Instagram folgt, der wird wissen, wovon ich bei dem Wort "Vorfreude" spreche. :-) 

Nun aber noch einmal zurück ins Jahr 2014. Kurz nach Weihnachten stand tatsächlich der 5. Geburtstag des grossen Mädchens an. Eine Eiskönigin-Party gab es, auch hier habe ich euch auf den anderen Kanälen teilhaben lassen. :-) 

U.a. gab es dort ausserdem bereits Ausschnitte eines Geburtstagsgeschenks zu sehen, nämlich "unserem" neuen Tipi. 

Ich bin inzwischen ein grosser Fan von dänischen Kinderzimmern, gerade bei Instagram erhält man ganz viele, tolle Eindrücke des dortigen Stils und Geschmacks. Er deckt sich komplett mit meinem.  Irgendwie klassisch und trotzdem etwas ganz Besonderes. Na ja und dort kommt man halt inzwischen nicht mehr an den tollen Tipis vorbei. Ich konnte Mia anstecken und sie als kleinen Yakari-Fan (Da geht es in diesem Jahr sogar sogar zu einem Musical :-)) von einem Tipi-Zelt begeistert. 

Vorab sei gesagt, dass wir das ebenfalls wunderschöne Stoffhäuschen, welches wir bislang nutzten, natürlich für die kleine Schwester aufgeben. Davon könnte ich mich keinesfalls trennen. 

Auf der Suche nach einem Tipi wurde ich bei Dawanda fündig, genauer gesagt bei von Dschennie. Abgesehen von der wahnsinnig tollen genähten Kinderkleidung (Und nein, das ist nicht übertrieben, eher untertrieben!)  entdeckte ich dann UNSER Tipi.

Da es sich hier um Handarbeit handelt, muss natürlich etwas tiefer ihn die Tasche gegriffen werden. Jeder, der aus diesem Gewerbe kommt, ist bestens mit diesem Thema vertraut, so denke ich.  Allerdings stellte ich fest, dass Tipis allgemein nicht gerade günstig sind, Handarbeit hin oder her.

...

In jedem Fall bestellte ich dort unser Tipi nach Wunsch und ließ passend dazu noch eine richtig dicke Decke (1,20 x 1,20m) nähen. Farblich passend und wie soll es anders sein, mit Sternen versehen. ;-) 
So kann man es sich in dem Zelt richtig gemütlich machen.

 So! Nun aber genug geschrieben, schaut selbst:






War gar nicht so leicht, das TIPI aufzubauen und alles hinzurücken. Ich denke auch, auf einem Teppichboden hat es vermutlich einen noch besseren Halt. Wir haben den Dreh nun allerdings raus und kommen inzwischen sehr gut damit zurecht. Die Bambusstangen hierfür kauften wir übrigens im örtlichen Baumarkt, für sie zahlten wir noch einmal ca. 20/25,-€. 





Wie ihr seht, ein Tipi ist nicht nur für kleine Indianer etwas. Hier wurde auch schon fleißig als Prinzessin in Verbindung mit grossem Pferd und passendem Einhorn gespielt. ;-) 

...

Habe mich gefreut, euch mal wieder einen Blick in das KiZi werfen zu lassen. Ich hoffe, es hat euch gefallen. ;-) 

Ein schönes Wochenende schon mal vorab,

liebe Grüsse
eure Julia

Donnerstag, 27. November 2014

Bastelstunde.

Hallo ihr Lieben!

Wie oft stand ich schon in unserem örtlichen Spielzeugladen und habe nach dem richtigen Bastelset gesucht?! Ging es euch auch schon häufig so? Gerade im letzten Jahr. Jetzt, mit fast 5 Jahren, ist die Zeit wirklich nahezu perfekt, um mit Mia zu basteln. Egal ob Ketten, Papierbasteleien oder einfach nur malen mit Wasserfarben. Alles, was am kleinen Tisch stattfindet und mit Kreativität zusammenhängt, macht Mia glücklicherweise sehr viel Freude. 

So kurz vor Weihnachten (ja, weniger als ein Monat ist doch irgendwie wirklich kurz, oder?) finde ich es daher angebracht, euch dahingehend etwas nahezulegen. Kennt ihr die Ma. DJECO schon?  Wir haben sie bereits mit 2 Jahren kennenlernen dürfen. Damals mit einem ganz tollen Magnetspiel, welches nun auf den Einsatz der kleinen Schwester irgendwann wartet. ;-)

Bei itKids findet ihr ganz aktuell eine grosse Auswahl an DJECO-Produkten.

Unter anderen diese Dinge: Eine Collagenset, Knetmasse und ein Set Sandbilder.  




Mia begann mit den Collagen und hatte so viel Freude, dass sie gleich mehrere hintereinander kreierte. Es ist alles dabei, was man braucht, selbst der Klebestift. So werden aus langweiligen, nackigen Figuren richtig putzige Tierchen mit eigener Note und Charakter. 
Die Ergebnisse sind wirklich niedlich anzusehen:





An einem anderen Tag probierten wir gemeinsam die Knetmasse von Djeco. Sie ist ganz leicht und daher anfangs etwas ungewohnt in der Hand. Das Besondere an ihr ist, dass sie weder Flecken macht noch giftig ist. Somit ist sie passend für den "Kneteinstieg" der ganz Kleinen. Mit 10,90€ ist das 6er Set in meinen Augen ausserdem wirklich bezahlbar.  






Am anspruchsvollsten waren für Mia die Sandbilder. Hier ist Geduld und Geschick gefragt. Allerdings absolut machbar für 4-Jährige. Stück für Stück löst man klebende Teile des Bildes ab, streut dann die passende Farbe drauf und kippt den restlichen Sand aus der Box wieder zurück in die Tube. Die Lösung mit der beiliegenden Box ist klasse, so bleibt bis auf wenige Sandkrümel alles andere befreit von ihnen. ;-)  




Ihr solltet mal bei itKids stöbern, es gibt so wahnsinnig viele Sets und es sind viele Dinge bei, bei denen man denkt "Das ist mal etwas anderes, klasse!". 

Mia hatte Freude an ihren Sets und war am Ende ganz stolz auf ihre Werke.


Dank der Kooperation mit itKids darf ich sogar ein Set an euch verlosen. 
Es handelt sich hier um ein kreatives Collagen-Set für Kinder ab 3 Jahren. 




Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, hinterlasst einfach einen Kommentar unter dem dazugehörigen Facebook-Post. Die Verlosung läuft bis einschl. Samstag, den 29.11.2014. Der Gewinner wird dann auf meiner FB -Seite bekannt gegeben. Viel Glück und vielen Dank an itKids!

Ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen etwas inspirieren und die Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken erleichtern! 

Viele liebe Grüsse
Julia